Unterstützer des Projektes

Es war sehr aufwändig, die Solaranlage zu errichten, da im Gegensatz zu Deutschland mit viel stärkeren Winden (Taifune) zu rechnen ist und auch auf Grund der Erdbebengefahr eine feste Verschraubung mit dem Dach notwendig ist. Gleichzeitig muss Wasserdichtheit sichergestellt sein.
Die Befestigung wurde durch den Bauunternehmer Kondo realisiert. Den elektrischen Anschluss der Module und der Wechselrichter im Gebäude, sein Anschluss und die Messtechnik für die Darstellung der Daten im Internet wurde duch die Firma Nikaden übernommen.

Die Kosten waren erheblich höher, als eine vergleichbare Solaranlage in Deutschland. Der Verein Sonnenenergie Erlangen e.V. hat diese Kosten übernommen. Zum noch kleineren Teil wurde der Verein dabei von Sponsoren unterstützt - neben Mitgliedern des Vereins auch Erlanger Firmen. Für weitere Spenden - bis zur vollständigen Zahlung der Solaranlage - sind wir dankbar.

Für ein solches Projekt ist es wichtig, die Betriebsdaten zu erfassen, damit diese im Unterricht eingesetzt werden können. Ein Display und ein Datenlogger, um die Solardaten in einem Internetportal für die Nutzung im Unterricht aufzubereiten, wurde im Rahmen des durch das unabhängige Institut für Umweltfragen (UfU) gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) geleiteten Förderprogramms "Erneuerbare Energien Sichtbar machen" des Bundesumweltministeriums für unser Projekt bereit gestellt.

Große Unterstützung erfuhren wir durch die Firma Franken Solar, die uns die 12 Module als Spende übergeben hat. Die Firma Hilti mit ihrer Niederlassung in Yokohama hat das Montagegestell kostenlos zur Verfügung gestellt, so dass die Kosten für die Montage deutlich reduziert werden konnten. Die Firma ICS-Courier hat den Transport der Module von Nürnberg nach Japan kostengünstig realisiert. Während unseren Aufenthalts in Tokyo haben wir 1 Monat bei Freunden gewohnt, die uns eine Einliegerwohnung überlassen haben. Ohne diese Unterstützung wären wir sicher nicht in der Lage gewesen, uns so intensiv und letztlich erfolgreich auf das Projekt zu konzentrieren.

Unsere Freunde an der deutschen Schule haben das gemeinsame Projekt mit großem persönlichen Einsatz unterstützt. Der Beitrag, den wir dabei gemeinsam für die Energiewende erbracht haben, geht um den eigenen wirtschaftlichen Vorteil weit hinaus und soll andere mitnehmen und überzeugen. Eine Schule hat hier natürlich eine besondere Verantwortung - diese Verantwortung ist durch alle Mitarbeiter der DSTY in ganz besonderem Masse übernommen worden.